Home > Design Café > Detail

Yamaha YZ450F Historie: seit 1998 an der Spitze im Motorcross

image

Die YZ400F mit ihrem Viertakt-Motor war 1998 eine Revolution in der Welt der Geländemaschinen. Yamaha hat einen hochdrehenden, unglaublich kompakten Motor gebaut und das Triebwerk in das leichte und handliche Chassis einer 250er verpflanzt. Das war eine erfolgreiche Mischung. Es war der erste Viertakter, der den bis dahin den seit über 30 Jahren dominierenden Zweitaktern im Motocross die Stirn bieten konnte.

Die YZ400F Erfolgsgeschichte
Der große Einzylinder Viertakter war lange Zeit im Motocross die Ausnahme und sprach nur eine kleine Gruppe von Enthusiasten an, die sich an den schweren Dampfhämmern erfreuten konnten.
Die YZ400F machte Schluss damit, indem die Ingenieure den Fokus von Leistung in Richtung Handlichkeit verschoben. Mit diesem kompromisslosen Ansatz war die neue YZ400F der erste Viertakter, mit dem man bereits 1998 die US Supercross Serie und den AMA Titel gewinnen konnte. Überdies gewann Andrea Bartolini 1999 die Motocross Weltmeisterschaft  mit einer YZ400F.

Es folgte im Jahr 2000 eine verbesserte Version mit 426 ccm und die Erfolgsgeschichte setzte sich mit dem WM - Erfolg von Stefan Everts fort, der zwei Titel in der 500 Klasse in Folge holte.

2003 erlaubten es die neuen FIM Regulaarien einen 450 ccm Viertakter zusammen mit 250er Zweitaktern in der neuen MX1 Klasse einzusetzen. Eine neue Königsklasse im Motorcross war geschaffen worden.
Im gleichen Jahr wurde konsequenterweise die YZ450F vorgestellt und wieder gewann Stefan Everts mit der Maschine auf Anhieb den Weltmeistertitel in der neuen Klasse.
Er wiederholte den Erfolg noch sage und schreibe drei Mal, bevor er sich nach der Saison 2006 vom aktiven Sport zurückzog. 

2008 holte David Philippaerts wieder den Titel für Yamaha. Die YZ450F gewann unter Chad Reed ebenfalls den AMA Supercross Titel. Im folgenden Jahr  holte Yamaha wieder den Titel mit James Stewart!
Yamahas Dominanz im Motorcross in den letzten 10 Jahren beruht auf den Stärken des  YZ-F Konzeptes. 

image image image image image image

1998 YZ400F
Die erste Serienmaschine basiert auf dem Versuchsträger YZF400M, welcher als Werksmaschine bereits 1997 in der Motocross Weltmeisterschaft eingesetzt wurde. Andrea Bartolini gewann damit bereits einiger Rennen in der 1997er Saison!

Die neue YZ400F zeigt einen neuen Weg im Motocross auf: sie wurde entwickelt, um gegen jede andere Art Geländemaschine gewinnen zu können, egal ob 250er Zweitakter oder hubraumstarker kräftiger Viertakter.

Der 399 ccm Motor verfügt über eine doppelte obenliegende Nockenwelle und einen 5 Ventil Zylinderkopf. Mit Bohrung und Hub von 92 x 60,1 mm ist der Viertakter sehr kurzhubig und drehzahlfreudig ausgelegt. Er leistet 55 PS und hat ein breiteres nutzbares Drehzahlband als die 250er Zweitakter zu dieser Zeit.

Der kurze Kolben läuft in einer mit Keramik beschichteten Laufbahn, was die Reibung verringert und Gasannahme über das gesamte Drehzahlband verbessert.

Das Fahrwerk hat die Abmessungen einer 250er, mit deren Radstand, Lenkkopfwinkel und Nachlauf und damit das messerscharfe Handling dieser leichten Motocrosser. Das Fahrwerk der YZ-F mit dem Doppelschleifen Rohrrahmen und die Federelemente ähnelten denen der 250er.

Das Trockengewicht beläuft sich auf unter 107 kg, dank des cleveren Motordesigns und dem Einsatz von gewichtsoptimierten Komponenten für die Motorinnereinen. So sind beispielsweise die Motorseitendeckel aus Magnesium gefertigt.

Das  Motorrad verfügt ein Fünfgang Getriebe und einen manuellen Dekompressions-Mechanismus zum Erleichterung des Anlassens mittels Kickstarter. Der Tank fasst 7,8 Liter und die Maschine ist in weiß, mit roten bzw. blauen Dekor erhältlich.

Für weiteres Details siehe Presse-Information als Download. (nur in Englisch)

image image image image

1999 YZ400F
Farbwechsel: die Maschine gibt es jetzt auch in blau!
Technische Änderungen wie folgt:

• Neuer reibungsarmer Ventiltrieb
• Veränderte 3D-CDI Zündkurve
• TPS Powerjet Vergaser neu abgestimmt
• Längeres Federbein hinten
• Neue leichtere und verwindungssteifere Schwinge
• Verbesserte Abdichtungen an den Achslagern
• Leichtere und kleinere Radnabe hinten
• Dickere 22 mm Radachse hinten
• Hinterradbremse der 1999er YZ250

image image image image image image image

2000 YZ426F
„Mehr Dampf, weniger Gewicht“ ist das Entwicklungsziel für das Modell 2000.
Der High - Tech Fünfventiler bekommt eine größere Bohrung, statt 92 mm jetzt 95 mm, was den Hubraum auf 426 ccm vergrößert. Um der höheren Leistung Rechnung zu tragen, bekommt der Motor neue Innereinen, wie eine verbesserte Kupplung, einen neuen Keihin FCR Vergaser, das Auspuffrohr einen größeren Durchmesser, und das Kühlsystem einen größeren Kühler. Die Gangstufen eins und zwei werden entsprechend neu angepasst.

Auf der Fahrwerksseite gibt es einen steiferen Rahmen mit verstärkten Stahlrohren und der Radstand wurde von 1495 mm auf 1490 mm verkürzt.

Die Gabelbrücken werden geändert und sowohl Gabel als hinteres Federbein bekommen leichtere Innereinen. Für das Federbein gibt es zusätzlich eine separate Einstellmöglichkeit für die Dämpfung.
Aus diesen Verbesserungen ergibt sich ein präziseres und feinfühligeres Fahrverhalten.

Durch den Einsatz eines Aluminium Hilfsrahmens unter der Sitzbank kann 1 Kilogramm gespart werden. Viele andere Details sind verbessert, wie beispielsweise ein neuer Kupplungshebel mit leichter Verstellmöglichkeit, oder neuer Kotflügel vorne und Kühlerverkleidungen.

Für weiteres Details siehe Presse-Information als Download. (nur in Englisch)

image image image image image

2001 YZ426F
Für das Modell 2001 gibt es eine Reihe von Detailverbesserungen wie leichte Ventile aus Titan und Ventilfedern mit geänderter Federrate, um das Ansprechverhalten des Motors zu verbessern. Um dem neuen Ventiltrieb Rechung zu tragen, wird die Vergaserabstimmung und die Zündkurve geändert, sowie eine reibungsoptimierte Kurbelwelle verbaut.

Eine neue schwimmend gelagerte Bremsscheibe mit 250 mm Durchmesser vorne ersetzt die 245 mm Scheibe und verbessert die Bremsleistung. Um ein progressives Bremsverhalten zu gewährleisten, wird ein Zweikolben - Bremssattel von Nissin mit dreiteiligem Bremshebel und einem neuen Hauptzylinder verbaut.

Die YZ426F bekommt hinten einen leichtere Schwinge aus dünnerem aber hochfestem 2,8 mm starkem Aluminium.

Einige andere Detailveränderungen reduzieren das Gewicht des 2001er Modells auf 105,5 kg.

Für weiteres Details siehe Presse-Information als Download. (nur in Englisch)

image image image image image

2002 YZ426F
Yamahas YZ und WR Modelle (außer der 85 ccm Modelle) erhalten eine neue Schwinge, die zum erstemal mit der Hydroform Technik gefertigt wird. Dieses Herstellungsverfahren wird 2002 zum erstemal in der Serienfertigung von Motorrädern eingesetzt. Dabei setzt man hohen Druck während des Gussphase an der Innenseite der Schwinge an. Somit kann man das Aluminium in jede gewünschte Form bringen. Als Ergebnis ergibt sich eine höhere Steifigkeit und somit eine verbesserte Führung des Hinterrades. Weitere Verbesserungen umfassen leichtere Kettenspanner und eine auf 18 mm (statt 17 mm) vergrößerte Schwingenachse.

Das hintere Federbein wird um 5 mm auf 492 mm verlängert, um die neue Schwinge aufzunehmen. Die Abstimmung selbst wird ebenfalls geändert. Die Gabel bekommt neue Innereinen um einen bessere Zirkulation des Gabelöls zu gewährleisten.

Die hintere Bremse hinten hat jetzt 245 mm Scheibendurchmesser – 5 mm mehr als beim Vorgängermodell – und einen neuen Bremssattel samt Halterung.

Weitere Verbesserungen umfassen ein neues Vorderrad. Der Abstand der Lager in der Nabe wurde um 20mm auf jetzt 70 mm vergrößert, um die Radführung zu verbessern. Die neuen Speichen mit unterschiedlicher Dicke sind von  3,5 mm auf 3,2 mm reduziert, um das Gefühl fürs Vorderrad und das Handling zu verbessern.

Für weiteres Details siehe Presse-Information als Download. (nur in Englisch)

image image image image image image

2003 YZ450F
Neuer Motor, neues Fahrwerk und neue Karosserie: 2003 ist ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung der YZ-F.

Yamahas Ingenieure nutzten die neue Regelung der FIM voll aus, nachdem nun Maschinen mit 450 ccm Viertaktmotor gegen 250er Zweitakter in der neuen MX1 Klasse fahren dürfen.

Der neue Motor hat einen größeren Hub als der 426er Motor, trotzdem sind die Abmaße des Triebwerks kleiner geworden! Das konnte durch einen neuen ultra kompakten Zylinderkopf mit kürzeren Ventilen erreicht werden. Diese leichteren Ventile samt Federn erzeugen weniger Reibung und geben dem neuen Motor das typische, giftige, Zweitakter ähnliche Ansprechverhalten. Dazu wird auch die Masse der Kurbelwelle im Vergleich zur 426 um 20% reduziert. Dieser Motor drückt nun etwa 60 PS ans Hinterrad!
Um die hohe Leistung mit dem breiten Drehzahlband für den Fahrer unspektakulär auf den Boden zu bringen, wird, ganz unkonventionell, ein Vierganggetriebe verwendet. Den Startvorgang erleichtert ein automatischer Dekompressions-Mechanismus.

Um den neuen Motor aufzunehmen, wurde ein neuer Doppelschleifen Rohrrahmen entwickelt. Ultra hochfester Stahl (25% steifer als Chrom Molybdän) wird an bestimmten Stellen verwendet, während  normaler hochfestem Stahl an anderen Stellen zum Einsatz kommt. Diese Mischung aus verschiedenen Festigkeiten erlaubt es, dynamische Belastungen am Rahmen zu absorbieren, während die hochfesten Stellen für die nötige Steifigkeit sorgen. Der neue Rahmen ist 1,5 kg leichter als beim Vorgängermodell und leichter als die Aluminium Rahmen, die von anderen Herstellern in dieser Zeit verwendet werden!

Die Karosserie ist neu, einschließlich einer flachen Sitzbank, welche die Bewegungsfreiheit des Fahrers verbessert. Der Tank fasst jetzt 7 Liter. Neue Luftführungen zum Kühler hin verbessern die Kühlleistung um 5 %.

Gewichtsreduzierung ist eines der Hauptziele bei der Entwicklung. So ist beispielsweise die gesamte Auspuffanlage, jetzt aus Titan, gute 30% leichter geworden. Um den Lärmbestimmungen Rechung zu tragen, wurde der Schalldämpfer vergrößert und eine 20 mm längere Endkappe, ebenfalls aus Titan, kommt zur Verwendung.

Bremsanlage vorne und hinten wird verbessert und eine ganze Reihe anderer Maßnahmen zur Gewichtsreduzierung werden angewendet.
Für weiteres Details siehe Presse-Information als Download. (nur in Englisch)

image image image image image image image

2004 YZ450F
Nach dem radikalen Modellwechsel in 2003 kommen kleinere Verbesserungen in 2004:
Die Gabel hat jetzt 48 mm statt 46 mm Durchmesser und ist damit verwindungssteifer und trotzdem leichter. Eine spezielle Beschichtung sorgt für weniger Reibung der Rohre und verbessert das Ansprechverhalten.

In diesem Zusammenhang bekommt die hintere Federung eine neue Abstimmung und ein leicht verändertes Hebelsystem.
Neue Fußraten aus Titan sind nicht nur leichter, sondern haben eine weitere Reihe and Zähnen um die Rutschfestigkeit zu verbessern.
Yamahas Modellpolitik ist immer auf ein konstante Verbesserung aller Komponenten ausgelegt, sodass auch bei der 2004er YZ450F eine ganze Reihe anderer Details geändert werden.

Für weiteres Details siehe Presse-Information als Download. (nur in Englisch)

image image image image image image image image

2005 YZ450F
Detailänderungen am Motor zielen auf bessere Leitungsentfaltung und füllige Leistungsabgabe.
Die Einlasskanäle und der Brennraum, sowie die Zündung sind verändert, der Luftfilterkasten ist neu. Die Schaltbarkeit des Getriebes wird verbessert.
Die neue Gabel verfügt über ein getrenntes Ölreservoir, das für eine konstante Dämpfung sorgen soll. Die Gabel-Protektoren sind neu und sorgen für besseren Schutz bei weniger Reibung. Sie benötigen jetzt keine zusätzliche Führung mehr and den Gabelstandrohren.

Eine neue 5 mm breitere Schwinge mit nunmehr 42 mm verfügt über eine neue Lagerung aus Aluguss. Die Schwinge hat jetzt 500 g weniger Gewicht und trotzdem eine höhere Steifigkeit als vorher.

Einen Renthal Lenker aus Aluminium gibt es als Serienausstattung. Ein  verbessertes Fahrgefühl und 90 g weniger Gewicht sind das Ergebnis.

Für weiteres Details siehe Presse-Information als Download. (nur in Englisch)

image image image image image image image image image image image

2006 YZ450F
Der neue Rahmen aus Aluminium steht für einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung der YZ-F Baureihe, die jetzt wieder neue Standards in Leistung, Design und Qualität setzt. Die Maschine hat die ‚Airflow’ Karosserie der Werksmaschine mit verbesserter Ergonomie und größerer Bewegungsfreiheit für den Fahrer.

Es gibt ein neues Fünfgang Getriebe (statt Viergang), wobei beim 2006er Modell die gleichen Übersetzungen  des ersten und dritten Ganges verwendet werden, wie beim Vorgängermodell. Nur der zweite  Gang ist etwas höher übersetzt der vierte ein wenig kürzer. Der zusätzliche fünfte Gang gibt den Fahrer jetzt mehr Möglichkeiten immer die passende Übersetzung zu haben, unabhängig davon ob es sich um enge Motocross Kurse handelt, oder ob man sich auf ‚freiem Feld’ mit hoher Geschwindigkeit bewegt.

Verglichen mit dem Vorgängermodell ist der Zylinderblock der neuen YZ450F steiler, fast aufrecht angestellt, mit lediglich 4,5 Grad Neigung nach vorne. Dies geschah, um den Schwerpunkt der Maschine noch näher an die Fahrerposition heranzurücken. Im Zusammenspiel mit dem neuen Aluminium Rahmen ergibt sich eine ideale Gewichtsverteilung, ein noch besseres Handling und eine agilere Gangart in Kurven.

Der Motor bekommt eine neue Trockensumpfschmierung mit dem Öltank innerhalb des Kurbelgehäuses. So spart man die außenliegenden Ölleitungen. Neue Kühler sind leichter und kleiner als zuvor und der jetzt beheizte (!) Vergaser hat eine andere Abstimmung

Die formschöne Rahmen-Konstruktion, einem Doppelschleifenrahmen ähnlich, besteht aus neun verschiedenen Einzelteilen, die jeweils aus unterschiedlichem Aluminium Material hergestellt sind.
Der neue Rahmen hat eine veränderte Geometrie und ist damit noch kompakter als vorher und hat einen  optimalen Schwerpunkt bei geringerer Bauhöhe. Das 2006er Modell erfreut mit besserem Handling und Kurveneigenschaften und ist damit ‚fahrerfreundlicher’ als vorher.
Die Federelemente sind mit neuen Innereinen versehen, es gibt neue Gabelbrücken, neue Schwinge. Es kommen Federn aus leichtem Titan zum Einsatz, was das Gewicht um 500 g verringert.

Ein neuer ‚Taper’ Lenker mit unterschiedlichem Durchmesser ist Serienausrüstung. Die Lenkerhalterung selbst kann um 10 mm nach vorne verstellt werden, um den Fahrer noch mehr Möglichkeiten zur individuellen Anpassung zu geben.

Für weiteres Details siehe Presse-Information als Download. (nur in Englisch)

image image image image image image image image image image

2007 YZ450F
Die kleineren Änderungen für das 2007er Modell umfassen:
• Geänderte Motorabstimmung
• Titan Auspuffanlage (anstatt Stahl wie 2006) zur Gewichtsreduzierung
• Neue leichte Gabelbrücken, aus geschmiedetem Aluminium (anstatt gegossen), mit leichteren Schrauben
• ‚Wave’ Bremsscheiben vorne und hinten
• ‚Pro Taper’ Lenker

Es gibt weiß als zusätzliche Farbe.

Für weiteres Details siehe Presse-Information als Download. (nur in Englisch)

image image image image image image image image image image

2008 YZ450F
Neue Einlasskanäle, Steuerzeiten, Nockenprofil und Vergaser Abstimmung verbessern die Leistung des Motors im unteren und mittleren Drehzahlbereich.

Den 2008er Motor erkennt man an seinen neuen mattschwarzen Motordeckeln.

Der neue Schalldämpfer aus rostfreiem Edelstahl entspricht den FIM94dB(A) Regulaarien und verleiht der Maschine trotzdem immer noch ausreichend Leistung in mittleren Drehzahlen, obwohl das Auspuff-Geräusch verringert wurde.

Der Lenkkopf selbst ist nun etwas kürzer und die untere Gabelbrücke ist leichter. Auch der Bremssattel vorne ist leichter und kleiner geworden. Die ‚Wave’ Bremsscheiben haben Langlöcher statt Rundlöcher wie beim Vorgängermodell.
Die Abstimmung der Gabel hat sich geändert und leichtere Gabelprotektoren kommen zum Einsatz. Auch die Federung hinten wurde verbessert.

Die Fußrasten aus rostfreiem Stahl stammen von der WR450F mit 55mm Breite statt 45mm.

Für weiteres Details siehe Presse-Information als Download. (nur in Englisch)

image image image image image image image image image image

2009 YZ450F
Motorseitig gibt es eine veränderte Zündkurve und mattschwarze Deckel am Zylinderkopf.

Auf der Fahrwerksseite gibt es Detailverbesserungen nach dem Yamaha Prinzip ‚ultra schnelles Einlenken’. Unabhängig von der Bodenbeschaffenheit oder der Rennstrecke selbst, werden heutzutage die meisten Motocross Rennen in den Kurven entschieden. Yamaha arbeitet unablässig daran, das Handling der Maschinen zu verbessern und das YZ –F Fahrwerk mit einem guten Zusammenspiel von Steifigkeit und Absorptionsfähigkeit zu optimieren. Dazu gehört Gewichtreduzierung sowie die Masse immer näher an den Schwerpunkt zu rücken, was für ein gutes Fahrverhalten in Kurven sorgt.

Eine neue Schwinge verfügt über asymmetrischen Querschnitt im oberen und unteren Teil, gut für eine bessere Steifigkeit in Längsrichtung. Mit den neu konstruierten Gussteilen am Schwingendrehpunkt erreichen die Ingenieure eine Gewichtsoptimierung von 350g im Vergleich zum 2008er Modell. Eine leicht geänderte Hebelumlenkung trägt den Erfordernissen der neuen Schwinge Rechung.

Die Nabe im Hinterrad ist leichter geworden dank einer neuen Vakuum Gusstechnik, mit der dünnwandiger, aber trotzdem steifer gegossen werden kann. Der Achsdurchmesser vergrößerte sich von 22mm auf 25 mm, die drei Lager jetzt sind trotzdem leichter als die zwei Achslager beim Vorgängermodell.

Der Lenker kann nun in vier Positionen an der Halterung (statt zwei wie vorher) verstellt werden. Eine leichte DID 520DMA2 Kette mit ihren goldenen Kettengliedern treibt das Hinterrad an.

Für weiteres Details siehe Presse-Information als Download. (nur in Englisch)

image image image image image image image image image

2010 YZ450F
Yamaha hat die Revolution gewagt und das Modell 2010 von Grund auf neu konzipiert. Der Motor hat ein neuartiges „Reverse“ Layout, das heißt der Zylinder ist umgedreht, der Auspuff nach hinten verlegt und der Einlass ist jetzt vorne am Motor. Dadurch kann der Luftfilter vorne unterm Tank in der Nähe des Lenkkopfes platziert werden. Diese ungewöhnliche Konstruktion erlaubt es, die Massen noch besser um den Schwerpunkt zu konzentrieren, wodurch ein noch besseres Handling des Motorrades resultiert und Kurvenfahrten nun mit weniger Kraftaufwand zu meistern sind.

Der Einlasstrakt des neuen Motors verläuft nun fast gerade, überdies hat das Triebwerk eine kürzeres Hub/Bohrungsverhältnis. Das führte zu einem ebenfalls kompakteren Vierventil - Zylinderkopf (statt Fünfventil-Zylinderkopf) mit einem trapezförmigen "Pent-roof" Brennraum. Das Verdichtungsverhältnis wurde von 12,3 auf 12,5 :1 erhöht und die Nockenwellenprofile wurden entsprechend anpasst. Das Ergebnis: beeindruckende Leistung in allen Drehzahlbereichen!

Neu ebenfalls das Einspritzsystem mit einer 44 mm Keihin Drosselklappe und einer 12 Loch Einspritzdüse für bessere Verwirbelung des Gemisches. Aufgrund der Benzineinspritzung kann man das Benzin Luftgemisch immer im optimalen Bereich halten, unabhängig  von Außentemperatur oder Luftdichte, welche gerade an der Rennstrecke herrscht. Das System kann sogar programmiert werden, sodass der Fahrer die Leistungsabgabe des Motors entsprechend seinen Vorlieben einstellen kann. Das wird über den als Zubehör erhältlichen „YZ-Power Tuner“ gemacht, der einfach zu bedienen ist und ohne dass man dazu einen PC braucht!

Der Auspuff hat ein Resonanzsystem integriert und hat schneckenförmigen Windungen der Rohre. Dies trägt entscheidend dazu bei mittels großer Rohrlängen entsprechende Füllung bei niedrigen und mittleren Drehzahlen zu gewährleisten.
Die Zylinderkopfdeckel, Kupplungsdeckel und der Ölfilterdeckel sind aus leichtem Magnesium gefertigt, die Ventile aus Titan wie bereits beim Vorgängermodell.

Das Fahrwerk ist natürlich ebenfalls eine Neukonstruktion mit verbesserter Federung. Der Tank wurde von 7 auf 6 Liter verkleinert, wobei das durchsichtige Material die Kraftstoffkontrolle sehr einfach macht.

Tank, Sitzbank und Plastikteile sind ebenfalls neu gestaltet und verleihen der Maschine ihr aggressives Aussehen.

Weitere Details in der Presseinformation zum Download.

Ihr Bike:

Beurteilen Sie Ihre eigene Maschine

Zur Umfrage

Super Ténéré:

Ihre Meinung

Zur Umfrage