Pressestimmen YZF-R125
Die Yamaha punktet mit edler wirkenden Armaturen, Fußrasten, Brems- und Schalthebeln, Schwinge, Auspuff, Sitzpolster machen mehr her...
19/2011
Vergleichstest 125-er Sportler
1. Platz YZF-R125
Fazit:
Klasse Motor, tolle Bremsen und ein ausgezeichnetes Fahrwerk. Eine schwer zu schlagende Kombination. Das scharfe Design setzt dem die Krone auf.
„Yamaha hat mit der YZF-R125 vorgemacht, wie fetzig so ein Achtelliter-Bike aussehen kann. Denn gerade bei der angepeilten jugendlichen Kundschaft fährt das Auge mit.“
„Die Messlatte hatte 2008 Yamahas Bonsai-R6 gelegt und im damaligen Vergleichstest die versammelte Konkurrenz überrumpelt. Ihre Trümpfe, die ihr damals den Sieg bescherten, stechen auch heute noch. Da ist zum einen der äußerst gelungene Motor. Im Gegensatz zu den beiden anderen ist er sehr langhubig ausgelegt. Das beschert ihm eine fette Drehmomentkurve und das niedrigste Drehzahlniveau. Lässiges Mitschwimmen im Stadtverkehr ist mit 5-6000/min problemlos möglich. Souverän zieht er auch an längeren Steigungen durch und verzeiht schon mal, wenn ihm nicht rechtzeitig der nächsttiefere Gang präsentiert wird. Gemessen am rattenscharfen Sportler-Outfit überrascht das breite nutzbare Drehzahlband im positiven Sinne. Werden die Gänge engagiert durchgerissen, ist nach 14,8 Sekunden die 100-km/h Marke gestürmt. Da muss die Konkurrenz abreißen lassen. Und im Durchzug sowieso.“
„Das straff abgestimmte und sehr stabile Fahrwerk jedenfalls verkraftet das Tempo locker. Abgeklärt und souverän zieht sie ihre Bögen. Wenngleich die Federelemente in puncto Ansprechen nicht zu den Samtpfoten zählen. Und wenn es brenzlig wird, kann der Fahrer auf eine bombastisch zupackende und gut dosierbare Bremse im Vorderrad vertrauen.“
„Ob griffige Alu-Rasten, filigrane Sozius-Ausleger, die bananenförmig gebogene Aluguss-Schwinge oder die saubere Verarbeitung insgesamt: Die Yamaha macht nicht nur von der Statur her den erwachsensten Eindruck.“
FAZ 07.07.2011
Ritterschlag und Reifeprüfung
„Yamaha weiß es schon länger. Das war der erste Hersteller, der begriffen hat, was heute jene Jugendlichen, die noch fürs motorisierte Zweirad zu interessieren sind, haben wollen: was Wahres. Keinen schmalbrüstigen Abklatsch, keinen billigen Blender, keine kreischende Peinlichkeit. 2008 brachten die Japaner die seinerzeit sensationelle YZF-R125 heraus, die den 600- und 1000-Kubik-Supersportler des Hauses auf erstaunliche Weise ähnelte, viele Konkurrentinnen alt aussehen ließ, Platz eins der 125er-Verkaufsstatistik erstürmte und dauerhaft besetzte.“
„An der etablierten Yamaha, als Probeexemplar in frischem Weiß anwesend müssen sich die Neuen messen lassen. Die YZF-R125 sieht nicht nur sportlich aus, sie fühlt sich auch so an: stabiles, vertrauenerweckendes Fahrwerk, direktes Einlenkverhalten, wirkungsvolle, bestens dosierbares Getriebe mit nicht zu wabbeligem Gefühl am Kupplungshebel und nicht zuletzt eine zum Vorderrad orientierte Racing-Sitzposition mit Last auf den Handgelenken, engem Hüft- und Kniewinkel.“
„Die Yamaha punktet mit edler wirkenden Armaturen, Fußrasten, Brems- und Schalthebeln, Schwinge, Auspuff, Sitzpolster machen mehr her.“
„Unter den vier Sparsamen stets unter drei Liter für 100 Kilometer, einmal bloß 2,4.“
10/2010
Dauertest - Abschlussbilanz
FAZIT:
„Nach diesem Dauertest ist völlig klar, warum die YZF-R125 bei den 125ern die Zulassungsstatistik anführt und bei Yamaha der Topseller ist. Mit knapp 4000 Euro ist sie kein Sonderangebot. Doch dafür bekommt man auch ordentlich was geboten. Fahrwerk, Bremsen und Motor überzeugen mit dynamischen Qualitäten und Standfestigkeit. Problemlos im Umgang ist sie obendrein. So lockt man nicht nur 16-jährige hinter dem Ofen hervor."
"Wer hätte gedacht, dass das Leben am unteren Ende der Hubraum-Skala so vergnüglich sein kann) Auf 25.000 Kilometern hat die YZF-R 125 viel Stehvermögen bewiesen und noch mehr Freude gemacht."
„Normalerweise erregt eine 125er bei den leistungs- und hubraumverwöhnten MOTORRAD-Testern wenig Aufsehen. Und bislang verirrte sich mit der Hysong GT125 auch nur ein einziger Vertreter dieser Hubraum-Klasse in den Dauertest-Fuhrpark. Aber diesmal lag die Sache ein klein wenig anders. Vom ersten Tag an hatte kleine Ypse in der Redaktion einen Stein im Brett. Mit ihrer großen optischen Nähe zu den Supersportlern R6 und R1 sorgte sich nicht nur überall für anerkennendes Kopfnicken. Sie wurde weder gemieden noch geschont sondern mit offenen Armen empfangen und recht zügig in 21 Monaten durch ihr Testprogramm gescheucht. Dabei kam ihr nicht nur ihr ziemlich erwachsenes Auftreten zugute. Vielmehr waren es handfeste Qualitäten, die sie zur gern genommenen Begleitung auch für längere Ausfahrten machte. Vor allem der spritzige Motor heimste jede Menge Lob ein. Bereits 5500/min genügten, um locker im Stadtverkehr mitzuschwimmen oder an Ampeln verträumte Autofahrer stehen zu lassen."
„Und ab 8000/min legte der kleine Single noch mal ein paar Brikett nach, womit sich sogar Überholmanöver auf der Landstraße recht zügig meistern ließen."
„Das wirklich Erstaunliche aber: Obwohl Dauervollgas praktisch ständiger Begleiter war, sog sich die kleine Yamaha im Mittel nur bescheidene 2,9 Liter Super auf 100 Kilometer durch die Einspritzdüse. Sie ging so sparsam mit dem teuren Raffinat um, dass sich mancher Fahrer schon fragte, ob wohl die Tankuhr kaputt sei. Mangels nennenswerten Ölverbrauchs war das Nachfüllen von Schmiermitteln über die Testdistanz nur einmal nötig. Und selbst nach Frostnächten hatte die Yamaha keine Probleme, umgehend dem Weckruf des Anlassers zu folgen."
„Wo war das Ding, als ich 16 war?" Bringt Kollege Gerhard Eirich seine mit Wehmut durchmischte Begeisterung auf den Punkt.
12/2009
Wertanlagen bis 5000 Euro
Kurzurteil
- Kräftiger Einzylindermotor
- Gute Fahrleistungen
- Sehr geringer Spritverbrauch
- Super handlich, sehr stabil
- Gute Verarbeitung
- Outfit wie große Schwester R1
„Zugegeben: Es wird noch etwas dauern, bis die kleine Yamaha echten Sammler- und Kultstatus erreicht. Aber in einigen Jahren, wenn die konsequent pfiffig gemachte, der großen Supersport-Schwester R1 nachempfundene 125er nicht mehr als Neumaschine im Programm ist, könnten gute Exemplare mit wenig Kilometern Liebhaberstatus. erreichen“
„Was zeichnet die kleine Yamaha aus? Ihr rassiges Erscheinungsbild, das sie auf den ersten Blick kaum von der großen R1 unterscheiden lässt, ihre rundum gute Verarbeitung und ein tolles Fahrwerk. Das Herzstück, der ÄUSSERST KRÄFTIGE VIERTAKTMOTOR, sorgt mit echten 15 PS für richtig gute Fahrleistungen und ist zudem sehr sparsam. Die kräftigen Bremsen haben mit dem Verzögern der leichten 125er samt Besatzung keinerlei Mühe, die Sitzhaltung ist sportlich, aber auch im Alltag durchaus zu ertragen. Ein Tipp für Nostalgiker, die sich mit 40 an ihre wilde Jugend erinnern wollen.“
24/2009
Herbstausfahrt mit Dauertest-Motorrädern
„Das Quietscherle sieht aus wie eine Große.“
„Die Fahrt zum Gardasee mit der YZF-R125 erinnert mich an meine erste Moped-Tour vor fast 22 Jahren. Damals ein echtes Abenteuer, mit 16 auf der Honda MTX80 bei den ersten warmen Sonnenstrahlen ab in den Süden zu brausen. Die YZF-R125 sieht nicht nur wirklich wie eine Große aus, sie macht auch richtig Laune. Für diese Klasse sind die Bremsen und das stabile komfortable Fahrwerk top. Auf Landstraßen bleibt das Quietscherle immer tapfer dan am Rest der Truppe. Einfach Spitze ist der Verbrauch, mit gerade mal 2,9 Litern auf 100 Kilometern reichen 20 Euro locker für die Fahrt von Stuttgart bis Italien.“
„Tanken? Das verlernt man auf der 125er fast.“
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