YAMAHA MOTOR DEUTSCHLAND GMBH

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Die Yamaha Motor Deutschland GmbH hat ihren Firmensitz seit 2001 in der Hansemannstraße im Neusser Stadtteil Uedesheim.

Die Ursprünge des Unternehmens gehen zurück in das Jahr 1964. Auf der Internationalen Fahrrad- und Motorrad-Messe in Köln präsentierte damals das Handelshaus Mitsui erstmalig Motorräder der Marke Yamaha. Bruno Lippke, ein rühriger Zweirad-Händler aus dem Allgäu, vertrieb als erster Handelsbetrieb Yamahas in Deutschland. Die Mitsui GmbH in Düsseldorf war als Tochtergesellschaft der mächtigen Mitsui & Co. Ltd., Japan, gefordert, das deutsche Händlernetz rasch auszubauen. 1966 vertrieben bereits 23 Händler Motorräder der Marke Yamaha. Besonders hervor tat sich in dieser Zeit Manfred Weihe, ein engagierter Motorradhändler im ostwestfälischen Löhne. Er kümmerte sich um die technische Betreuung der Marke Yamaha und bereits im Jahr 1966 schloss die Mitsui GmbH einen Vertrag mit Firma Weihe ab, die sich ab sofort um die gesamte technische Abwicklung des Yamaha-Business kümmerte, einschließlich Ersatzteilversorgung und TÜV-Abnahme.

Der anhaltende Boom auf dem Motorradmarkt bewog 1972 die Mitsui GmbH zur Gründung der Mitsui Maschinen GmbH in Meerbusch bei Düsseldorf. 1990 waren dort in der Yamaha Division 47 Leute beschäftigt.

Im Jahr 1973 wurde die Firma Weihe mit allen 16 Mitarbeitern von der Mitsui Maschinen GmbH übernommen.

1991 übernahm die Mitsui Maschinen GmbH den traditionellen Bereich der Marine Produkte, zum damaligen Zeitpunkt in erster Linie Außenbordmotoren. Mit der Öffnung des europäischen Binnenmarktes verstärkte sich gleichzeitig auch die Zusammenarbeit der Mitsui Maschinen GmbH mit der Yamaha Europazentrale in Amsterdam.

1992 wurde die Mitsui Maschinen GmbH in einigen Bereichen reorganisiert. So wurde beispielsweise die TCM-Gabelstapler-Division ausgegliedert und eingeständig weiter geführt. Gleichzeitig wurde der Standort des Unternehmens von Meerbusch in die Hellersbergstraße im Neusser Hammfeld verlegt. Von dort wurden alle kaufmännischen Belange des Unternehmens gesteuert, in Löhne kümmerten sich weiterhin mittlerweile 80 Mitarbeiter um alle technischen Aspekte, wie Kundendienst, Homologation und Ersatzteilversorgung.

Im Jahr 1996 schließlich wurde die Mitsui Maschinen GmbH in Yamaha Motor Deutschland GmbH umbenannt. 1999 wurde eine weitere wichtige Unternehmensentscheidung getroffen: Die beiden Betriebsstätten in Neuss und Löhne sollten künftig zusammengeführt werden und unter einem Dach vereinigt werden. Im Mai 2000 fand im Neusser Stadtteil Uedesheim der erste Spatenstich für das Gebäude der neuen Yamaha Motor Deutschland GmbH statt und im Jahr darauf wurde das Gebäude offiziell in Betrieb genommen.

Heute arbeiten 65 Mitarbeiter für das Unternehmen.

Mitarbeiter Foto von 12 2011

 


Die zwei Etagen des Bürogebäudes umfassen 3.330 m², hinzu kommen noch 3.880 m² Fläche für Lager, Werkstätten und Schulungsräume.

Das moderne Bürogebäude liegt in einem aufstrebenden Industriegebiet an der Peripherie von Düsseldorf mit guter Anbindung an die Autobahnen A46 und A57.

 


Die Empfangshalle

Eingangshalle 1 Eingangshalle 2

 


Die Motorradwerkstatt

Dieser Teil der Werkstatt gehört zur Kundendienstabteilung und hat eine Fläche von 990m². Hier werden unter anderem die Testmotorräder für Pressetests aufgebaut und gewartet, aber auch andere wichtige Tätigkeiten im Kundendienst durchgeführt, so zum Beispiel die Wartung des Fuhrparks, der Maschinen der Kundendienstabteilung sowie von Fahrzeugen, die in der Dauererprobung laufen.

 

Werkstatt Werkzeugboard
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Im Schulungszentrum werden die Händler beziehungsweise deren Mitarbeiter im Hinblick auf die jeweils neuen Modelle der Saison eingestimmt und weitergebildet. So ist sichergestellt, dass Kundenfahrzeuge sachgerecht und qualifiziert durch geschultes Personal gewartet werden. Hierfür stehen drei separate Seminarräume für die Bereiche Motorrad, Marine und ATV mit einer Fläche von insgesamt 670m² zur Verfügung. Schulungsraum für Mechaniker

 


Auf diesem moderenen computergestützten Rollenprüfstand können Motorräder aller Leistungsklassen unter Laborbedingungen auf Herz und Nieren geprüft werden. Leistungsprüfstand

 

Der Motorenprüfstand ist geeicht, ebenfalls computergestützt und ermittelt die Fahrzeugleistung am Getriebeausgang. Es können entweder komplette Motorräder oder auch nur die Motoren aller Leistungsklassen gemessen werden. Durch einen Windgenerator können Windgeschwindigkeiten simuliert werden, die Fahrsituation von bis zu 240km/h entsprechen. Auch die Motoren unserer Rennmaschinen werden auf diesen Prüfständen entwickelt, getestet und optimiert. Motorenprüfstand
 
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